FILMBÜCHER

mit Kurzrezensionen von Dirk Weiler

REGIE / REGISSEURE:

 

 

WER HAT DENN DEN GEDREHT?
Peter Bodganovich

(Haffmanns Verlag)

Der Regisseur Peter Bogdanovich (“Is´ was Doc ?”, “Die letzte Vorstellung”) interviewt 16 Meister der Regie und begegnet dabei erzählfreudigen Leuten wie Stummfilmpionier Allan Dwan (100 Seiten), genauso wie verbitterten, sich kurz haltenden wie Josef von Sternberg (10 Seiten).
Sehr interessant, gerade wegen der Vielfalt der Gesprächspartner (Hitchcock, Lang, Aldrich, Cukor, Hawks, Lumet, Siegel etc.)

 

 

WIE MAN EINEN FILM MACHT
Claude Chabrol
(
Autorenhaus Verlag)

Chabrol schildert seine Sicht des Filmemachens auf 98 kurzweiligen Seiten.
Dabei taucht er zwar nicht tief in die Materie ein, gibt aber einen kurzen Überblick
über das Thema und hat selbstverständlich einige gute Ratschläge parat,
die man nicht ignorieren sollte.

 

 

DIE GESCHICHTE MEINES LEBENS
Charles Chaplin
(Fischer Cinema)

Eine Biographie vom Meister selbst geschrieben; von der Anfangszeit des Filmmetiers
bis zur McCarthy-Ära. Als Autobiographie natürlich mehr auf Leben, Situationen und
persönliche Einstellungen ausgelegt, ist das Buch etwas für Chaplin-Freunde.
Für rein Regieinteressierte gibt es hier weniger zu entdecken.

 

 

FRANCIS COPPOLA - THE MAKING OF HIS MOVIES (in englisch)
Ronald Bergan (Orion Media)

Bücher über Regisseure versprechen oft mehr, als sie halten. Ebenso hier. Coppolas Leben und Finanznot durch fortwährende Flops nach Kassenknüllern bildet den Schwerpunkt des Buches, das mehr Biographie als Einblick bietet.
Im Anhang gibt es in der Filmographie die Originalkritiken aus den damaligen Variety-Ausgaben. Das bringt einem aber trozdem keine großen neuen Erkentnisse.

 

 

RÜCKBLENDE
Milos Forman/Jan Novak
(Heyne)

Forman (“Amadeus”, “Einer flog über das Kuckucksnest”) plaudert über sein Leben.
Schwerpunkt ist hierbei die Zeit in der Tschechoslowakei.
Das ganze ist anedkotenhaft und erzählend, aber in Bezug auf die Regieführung
gibt es hier weniger zu entdecken.

 

 

MR. HITCHCOCK, WIE HABEN SIE DAS GEMACHT?
Francois Truffaut
(Heyne Sachbuch)

Ein Muß über das man keine Worte verlieren braucht. Ein Filmregisseur
(und Ex-Filmkritiker) interviewt tagelang einen anderen Filmregisseur.
Dabei kommt viel Wissen, Anekdoten und praktische Hilfe rüber. Mit guten Bilderstrecken.
Meines Wissens existiert auch eine ungekürzte, etwas teurere Neuerscheinung.

 

 

ALFRED HITCHCOCK
Enno Patalas
(dtv Portrait)

Eine leicht lesbare, unterhaltsame und kurze Biographie des Meisters;
bunt und mit vielen Photos. Dafür natürlich auch allzu oberflächlich und ohne Nährwert
- neue Erkenntnisse kann man in ein paar Sätzen fassen.

 

 

ALFRED HITCHCOCK
Ronald M. Hahn/Rolf Giesen
(Knaur)

Ähnlicher Nährwert wie bei dem Buch von Patalas. Dafür in s/w
und mit 100 Extra-Seiten nur zu Filmen, Kurzfilmen und Arbeitskollegen ausgestattet.
Viele Zitate, was lobenswert ist, aber ebensowenig wirklich neues für einen Hitchcock-Kenner.

 

 

STANLEY KUBRICK
Andreas Kilb/Reiner Rother
(Bertz)

Eine Abhandlung über seine Filme. Leider etwas geschwätzig und voll theoretischer Filmanalyse,
wie man sie auf Unis und unter Möchtegernfilmern findet. Deswegen,
und weil man so wenig über die wirkliche Seite des Filmemachens
und des Filmemachers Kubrick erfährt, nicht besonders hilfreich.

 

 

FRITZ LANG (FILMBILDER - VORBILDER)
Heide Schönemann (Edition Hentrich)

Hier werden die filmischen Entwürfe von Fritz Lang in Bezug auf Kameraeinstellungen und Production Design auf ihre Vorbilder und Ursprünge aus Kunst, Film und Realität zurückgefährt - viele großformatige Bilder belegen dies anschaulich.
Somit ist das seltene Buch sehr interessant und aufschluss-, allerdings nicht allzu umfangreich.

 

 

SERGIO LEONE
Oreste de Fornari
(Bahia Verlag)

Eines der wenigen Bücher über Leone. Alle Filme werden abgehandelt mit Inhalt, geschnittenen Szenen, vielen Photos und einer Analyse.
Kurze Artikel seiner Mitarbeiter runden den guten Eindruck ab.

 

 

 

FILME MACHEN
Sidney Lumet
(Heyne)

Zu recht nach kurzer Zeit schon vergriffen, wird das Buch hoffentlich bald wieder aufgelegt. Leider ist aus der Hoffnung bislang wenig geworden.
Einer der besten amerikanischen Regisseure spricht über alle Schritte, in die der Regisseur beim Filmemachen involviert ist. Lumet bringt durch die Erklärungen zur Vorgehensweise bei seinen Filmen viele neue Erkenntnisse und Anregungen, z.B. was die Arbeit des Regisseurs und die Integration der Kamera in die Geschichte betrifft.

 

 

 

DIE KUNST DER FILMREGIE
David Mamet
(Alexander Verlag Berlin)

Aufzeichnung eines Vortrags von Hollywoodautor Mamet (“The Untouchables”) mit Studenten. Sehr interessant, gerade in Betracht auf sein Montageverständnis, das eher von der russischen Schule inspiriert ist. Er erklärt anschaulich, verständlich und praxisbezogen.

 

 

REBEL WITHOUT A CREW (in englisch)
Robert Rodriguez
(Plume/Pinguin)

Robert Rodriguez dreht mit 23 Jahren einen Actionstreifen - allein, mit 7.000,- Dollar und einem Cassettenrekorder als Tongerät (kein Live-Ton). Später verkauft er “El Mariachi” nach Hollywood und dreht seitdem dort (“Desperado”, “From Dusk Till Dawn”). Sehr hilfreich, mit großer Energie geschrieben - nicht von einem großen Meister, aber dafür mit praktischen Low-Budget Hinweisen.

 

 

TRUFFAUT - DIE FILME MEINES LEBENS
Francois Truffaut
(Verlag dr Auoren)

Nicht seine Filme, sondern seine Kritiken über andere Filme sind Gegenstand des Buches. Truffaut, der selbst lange Zeit Kritiker war, hat eine große Auswahl seiner Besprechungen zusammengestellt. Für diejenigen die nur wenige der auf 460 Seiten diskutierten Filme kennen, ist das Buch nur schwer zu lesen, da der Gegenstand zu abstrakt bleibt. Für alle anderen interessant, doch da Truffaut damals noch nicht in der Praxis war, auch allzu oft theoretisch-analysierend.

 

 

TRIER ÜBER VON TRIER
Stig Björkman
(Rogner und Bernhard)

Lars von Trier (“Europa”, “Idioten”, “Geister”) redet mit einem Filmjournalisten.
Schwerpunkt sind seine Ansichten vom Film, Drehen, und künstlerischen Konzeptionen.
Ähnlich wie beim Ballhaus-Buch etwas zu wenig Praxis.

 

 

 

MEINE FILME
Andrzej Wajda
(Benzinger)

Wie die meisten Bücher, die von den Profis selbst geschrieben sind, sehr hilfreich und gerade für Anfänger interessant, denn der Spezialist für tiefsinnig-tragisches beschreibt sehr einsteigerfreundlich und ohne Längen viele Aspekt beim Filmemachen.

 

 

HAT ES SPAß GEMACHT, MR. WILDER?
Cameron Crowe (Diana/arte Edition)

Und wieder interviewt ein Filmemacher einen Filmemacher. Cameron Crowe leistet dabei sehr gute Arbeit und gibt Wilders Stil und Sprache so gut wieder, daß man denken könnte, der große Mann säße neben einem.
Anekdotenreich, menschlich, mit Erläuterungen zu seinen Filmen und zum Filmemachen selbst ist das Buch ein moderner Klassiker. Die edle Aufmachung und die hervorragend großformatig bebilderten 370 Seiten machen das Buch zu einem Standardwerk.

 

 

ED WOOD
Rudolph Grey
(Heyne)

Kein Buch zum Film von Tim Burton (wie auf dem Titel steht), sondern eine Sammlung von Interviews mit allen Freunden von Wood, seiner Crew und seiner Frau. Das hat man nach dem Titel nicht erwartet und wird somit positiv überrascht. Verständlichersweise gibt es hier regiemäßig wenig zu lernen, dafür aber eine Filmographie Woods und eine Liste seiner literarischen Werke mit Inhaltsangabe.
Sehr witzig - nicht nur für Fans des Trashfilmers.

 

 

 

 

 

 

KAMERA / KAMERAMÄNNER:

 

 

FILMKÜNSTE: KAMERA
Peter Ettedgui (Hrsg.)
(rororo Sachbuch)

Kameralegenden erzählen in diesem Buch auf der Grundlage von Interviews über sich, ihren Stil und ihre Art Filme zu machen. Die unterschiedlichen Ansichten, Genres und Arbeitsweisen zeigen, wie breit das Spektrum sein kann und daß es nicht einen Königsweg gibt.
Da alles Profis sind, bleibt das Buch immer praktisch und informativ.

 

 

 

DAS FLIEGENDE AUGE
(Michael Ballhaus - Director of Photography)

(Berlin Verlag)

Ein deutscher Regisseur (Tom Tykwer (“Lola rennt”)) interviewt den erfolgreichsten deutschen Kamermann. Man erfährt viel über Ballhaus und sein Leben. Allerdings hätte man sich doch etwas mehr praktische Tipps und Technikanregungen gewünscht. Trotzdem lesenswert für jeden, den dieser Bereich interessiert.

 

 

     ROBBY MÜLLER
     Coulanges/Neubauer/Prümm/Riedel
     (Schüren Verlag)

     Jim Jarmusch, Wim Wenders, Lars von Trier - denkt man an diese drei Regisseure, dann kommt auch bald der Name
     des Kameramannes Robby Müller zu Tage.
     Müller steht für eine Kameraarbeit fern vom pompösen und effektgeladenen Hollywoodkino. Bewusst wählt er
     Independent-Filme aus, hinter denen er persönlich auch stehen kann, anstelle sich nur am Profit und Ruf zu orientieren.
     Müllers Kamera beobachtet und will vor allem mehr das Leben als die Kamera in den Vordergrund stellen.
Das Buch bietet viele Gespräche mit Müller selbst - da hat es seine Stärken und deckt viele interessante Themen ab. Müller erzählt freigiebig über seine Art zu Beleuchten, die Wahl seiner Brennweiten und eigene Stärken und Schwächen.
Nicht ganz so gelungen sind nur kleine Teile des Buches, wie einige wenige Zitate aus zuvor gelesenen Interviews und z.B. das eher praxisferne und verklausulierte Essay zu “Alice in den Städten”.

ROBBY MÜLLER ist beim Schüren Verlag für 19,90 Euro erhältlich.
Link zum Buch

 

 

     JOST VACANO
     Marko Kregel
     (Schüren Verlag)

     Wem der Name auf Anhieb nichts sagt, dem sagen die Filme etwas, die der, neben Ballhaus, bekannteste
     zeitgenössische deutsche Kameramann gedreht hat. “Robocop”, “Starship Troopers“, “Die unendliche Geschichte” -
     und über allem schwebend - “Das Boot” sind nur einige davon.
     Marko Kregel hält sich in diesem Interviewbuch eher im Hintergrund mit seinen Einwürfen, wofür ihm Respekt
     gebührt, und läßt den Meister zumeist durchgehend komprimiert erzählen. Dadurch gewinnt das Buch an Präsenz und man spürt keinen Leerlauf in den 208 gut bebilderten Seiten.
Kregel und Vacano schaffen es, dem interessierten Leser das zu geben, was mir z.B. an Tom Tykwers Ballhaus-Buch fehlte - viel klarere Aussagen zu den einzelnen Filmen und dazu Tipps, Tricks und technische Hilfen.
So erzählt Vacano frei von kleinen Low Budget Spielereien mit Filtern und Schuhcreme oder seine Vorliebe für Neonleuchtröhren und sich selbst beleuchtende Sets und gibt erhellende Einblicke in seine Schaffensphasen.
Daß man bei Vacano viel Liebe und Ernergie für das Medium spürt und er dies jedem Filmemacher nun durch seine Worte weiter gibt, rundet den guten Gesamteindruck des Buches ab.

JOST VACANO ist beim Schüren-Verlag für 19,90 Euro erhältlich.
Link zum Schüren-Verlag selbst

 

 

 

 

 

 

DREHBUCH:

 

 

FILME SCHREIBEN
Syd Field
(Europa Verlag)

Der Drehbuchtrainer wandert klassisch -amerikanische Pfade und kategorisiert viel.
Trotzdem lesenswert, weil es den Hollywood-Mainstream-Blick zeigt und dessen Drehbuchformeln beschreibt.
Field demonstriert dies anhand von vier bekannten Filmbeispielen - allerdings sehr ausführlich
und langwierig auf 400 Seiten.

 

 

 

SCREENWRITER´S PROBLEM SOLVER
Syd Field
(Europa Verlag)

Text siehe ”Filme schreiben”, leider nichts Neues, aber etwas besser aufbereitet als das andere Buch, weil der Hauptteil nicht aus zu langen Drehbuchanalysen besteht.
Wer eines der beiden Bücher kennt, kennt allerdings auch das andere.

 

 

PROFESSIONELLE DREHBÜCHER SCHREIBEN
Tom Lazarus
(Autorenhaus Verlag Berlin)

Hinter dem Allerweltstitel steckt ein absoluter Knaller für alle Drehbuchinteressierten. Tom Lazarus (“Stigmata”) plaudert aus der Praxis und geizt nicht mit persönlichen Informationen und Drehbuchbeispielen.
Er schreibt mitreißend und gibt zahllose Tipps und Anregungen, macht Anfänger mit allem vertraut und kann auch allen anderen zahlreiches vermitteln. Ein absolutes Muß für kommende Drehbuchautoren.

 

 

 

VOM DREIFACHEN GEBRAUCH DES MESSERS
David Mamet
(Alexander Verlag)

Gute Erweiterung zu “Die Kunst der Filmregie”, kurz aber anschaulich versucht der Autor auf die Probleme beim Schreiben eines längeren Stückes einzugehen. Zwar fehlen die wirklich klaren Lösungen, allerdings scheint es die auch nicht zu geben. Dafür gibt es sehr gute Beispiele.

 

 

 

20 MASTERPLOTS - WORAUS GESCHICHTEN GEMACHT SIND
Ronald B. Tobias
(Zweitausendeins)

Vorgestellt werden 20 allumfassende Plots, auf die (und noch weniger) alle Geschichten zurückgeführt werden können. Die einzelnen Plots werden dabei weniger interessant dargestellt, eine gute, lange Einleitung schafft aber Grundlagen, gerade im Bereich von Mythen und Legenden.

 

 

 

 

 

 

DIVERSES:

 

 

      KILLER INSTINCT -
      DIE WAHRE GESCHICHTE VON NATURAL BORN KILLERS

      Jane Hamsher
      (Aufbau Verlag)

      Zusammen mit ihrem Kollegen Don Murphy produzierte Filmschulabgängerin Jane Hamsher nach ewigem
      Überlebenskampf den Oliver Stone Film “Natural Born Killers”.
      Das Buch erzählt von ihrem Weg dorthin, den Weg durch den Film mit einem machtvollen Regisseur, der seinem
      Nachnamen Ehre macht, ihren ständigen Kämpfen mit Tarantino und dem Hollywood-Geschäft überhaupt.
      Das Buch zeigt außerdem, daß auch und gerade bei einer großen Produktion nicht alles glatt läuft und verweist Blabla -Filmkritiker mit einigen Szenenerläuterungen dahin, wo sie hingehören.

 

 

     KINO WIE ES KEINER MAG - DIE SCHLECHTESTEN FILME DER WELT
     Rolf Giesen
     (Ullstein)

     Radikaler Rundumschlag (aber nur) bis zum Jahre 1984 über viele Schundprodukte, Möchtegernfilmer, Scheinkünstler
     und Sandkastensdarsteller. Man teilt sicher nicht immer Rolf Giesens Meinung, aber seine Sammlung von Film
     (“Doktor H., der Blinddarmkiller”; “Heisse Schüsse - Kalte Füsse”; “Django - Die Bibel ist kein Kartenspiel”),
     Werbeslogans (“Menschenaffen in der Gewalt eines Wahnsinnigen rauben weiße Frauen. Heute Utopie - morgen - ?”
     aus: “Nackt unter Affen”) und Filmzitaten (“Wenn die Welt untergeht, dann ist alles vorbei” - aus: “Ein Riß in der Welt”) ist eine absolute Lachnummer.
Wahrscheinlich ist das Buch vergriffen - zudem wurden aus rechtlichen Gründen die Exemplare teilweise geschwärzt.

 

 

DAS NEUE LEXIKON DES FANTASY-FILMS
Ronald M.Hahn/Rolf Giesen
(Lexikon Imprint Verlag)

Ähnlich wie die Science-Fiction Variante ein Standardwerk auf seinem Gebiet.
Neu aufgelegt, mit vielen Bildern, Stabliste, Inhalt und meist umfangreichen,
humorvollen aber auch fachkundigen Kritiken versehen.

 

 

LEXIKON DER FILMPANNEN
Gregor Jochim
(Gutav-Kiepenheuer Verlag)

Scheiben reparieren sich von selbst, Gläser füllen sich ohne Hilfe, Ordensbänder verrutschen auf der Brust - Kriegsveteranen mit nur einem linken Arm bekommen plötzlich einen rechten und verlieren den linken (“Cutter´s Way”) - alles das sind Pannen, die der Autor in akribischer Arbeit auflistet - längst nicht vollständig - auch einige bekannte Goofs fehlen - trotzdem unterhaltsam, obwohl die reine Aufzählung auf die Dauer ermüdet.

 

 

LEXIKON DES SCIENCE-FICTION FILMS (2 Bände)
Ronald M. Hahn/Volker Jansen
(Heyne Filmbibliothek)

Ein unverzichtbares Standardwerk jedes Science-Fiction Fans. Über 2000 Filme, gut recherchiert,
viele Bilder, alle kommentiert und mit Inhalt. Die Autoren haben zudem genügend Humor, um nicht in eine monotone, trockene und lustlose Aufzählung zu verfallen, wie es einige Kollegen tun.
Viele Originalfilmkritiken zu den jeweiligen Werken.

 

 

MAKING OF ... (Wie ein Film entsteht) - 2 Bände
(rororo Sachbuch)

Ein kurzweiliger Rundumschlag über alle Sparten des Filmemachens. Aufgrund dessen natürlich weniger tiefgehend, praktische Anleitungen (Regie führen etc.) gibt es auch nicht; aber dafür erstklassige Zitate von Spitzenleuten aus der Branche und sehr gute Hinter-den-Kulissen-Photos.
Der zweite Band handelt vornehmlich von Special Effects, die kurz und dennoch erstmals für
jeden verständlich erläutert werden.

 

 

METROPOLIS
Thomas Elsaesser
(Europa Verlag)

Viel neues weiß es nicht zu berichten, das Buch über den Klassiker von Fritz Lang. Es werden Ideologie, Restaurierung und Moroder abgehandelt, aber es fehlt die Tiefe, der Bezug zum Filmemachen und die Figur Langs. Auch wurde der Moroder-Version im Verhältnis deutlich zu viel Platz eingeräumt, obwohl diese Fassung eine filmhistorisch eher kleine Rolle spielt.

 

 

STAR TREK - ERINNERUNGEN - DIE FILME
William Shatner/Chris Kreski
(Heyne)

Captain Kirks Biographie. Hauptteil nehmen natürlich (auch wegen der Verkaufskraft) die Star Trek Filme und Serie ein. Wieviel autobiographisch und wieviel ghostgewrited ist , ist nebensächlich, denn das Buch überrascht mit offenen Einblicken in Shatners Leben ebenso wie mit interessanten Details über Drehbuch, Produktion, Dreh, etc. Natürlich geht es dabei nicht primär um die Dreharbeiten, Kamera und Regie, aber Produktion, Drehbuch und Entwicklung werden sehr gut beschrieben. Nicht nur für außschließliche Star Trekker.

 

 

 

 

 

 

 

 

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