Expedition ins Eismeer

Sendetermine:

arte:
04.03. 22.00 Uhr
17.03. 06.15 Uhr
20.03. 11.10 Uhr

 

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Expedition ins Eismeer
BRD 2017


Regie: Dirk Weiler & Pia Grzesiak
Produktion: brand-X films
Buch: Pia Grzesiak
Redaktion: Martin Schneider

Kamera & Schnitt: Dirk Weiler
Color Grading: Michael Kießling
Musik: Michael Kaufmann
Tonmischung: Dirk Weiler
Computeranimationen: Oliver Vogel,Rolf Koczorek
Sprecher: Michael Rust, Birgit Klaus, Oliver Jacobs, Lena Weiler
Sprachaufnahmen: Timecode Filmstudio
Länge: ca. 53 Minuten, Farbe
Technik: 4K, stereo

Im Auftrag des SWR in Zusammenarbeit mit arte

Die "Vagabond" ist  ein Forschungsschiff, das mit nur 15 Meter Länge und geringem Tiefgang  in Regionen vordringen kann, die mit grossen Schiffen nicht erreichbar  sind. Taucher suchen am Meeresboden nach jahrhundertealten  Korallenalgen, aus deren Jahresringen sie den Klimawandel rekonstruieren wollen. ARTE hat die Crew auf der Reise durch das Treibeis des  Nordpolarmeers begleitet.

Auf dem kleinen Boot lebt der  französische Kapitän Eric Brossier mit seiner Frau und seinen sechs und  neun Jahre alten Töchtern. Im Winter liegen sie bei Temperaturen von  unter minus 30 Grad im Packeis fest; im arktischem Sommer geht es auf  Expedition. Wissenschaftler aus aller Welt schätzen das kleine, wendige  Boot und chartern es für ihre Forschungsprojekte, so auch der der  Klimatologe Jochen Halfar, der sich für die Entwicklung des Meereises in den letzten tausend Jahren interessiert.

Er erhofft sich Einblicke in  die Klimaveränderungen während dieser Zeit, was wiederum wertvolle  Rückschlüsse auf den heutigen Klimawandel erlaubt. Auf der "Vagabond"  will er drei Wochen lang durch das Nordpolarmeer zwischen Grönland und  Kanada reisen, durch eine der unwirtlichsten und gleichzeitig  faszinierendsten Regionen der Erde. Taucher sollen am Meeresboden nach  jahrhundertealten korallinen Rotalgen suchen, aus deren Jahresringen  Halfar die Dicke des Meereises rekonstruieren will. Ein ARTE-Team ist  auf der abenteuerlichen Reise dabei, auf der sich das kleine Schiff  durch das Treibeis der Nordwestpassage arbeitet, Stürmen trotzt und  immer wieder die Route ändern muss, um den schlimmsten Wetterkapriolen  auszuweichen.

Wird es gelingen, trotz der widrigen Bedingungen  genügend koralline Rotalgen zu sammeln? Die Wissenschaftler könnten damit  ein einmaliges Klimaarchiv der Arktis schaffen.

Die Dreharbeiten

Fünf Wochen dauerten die anstrengenden und nicht immer einfachen Dreharbeiten zu der Filmdokumentation. Die Reise in die nördlichsten Regionen allein ist schon Abenteuer, umso mehr ein zuerst im Eis eingefrorenes Schiff zu drehen und später bei der dreiwöchigen Überfahrt mit der Enge und den Bedingungen an Bord auszukommen.

Wir wollten dabei nicht auf eine starke gestalterische Seite verzichten, mussten aber mit dem Mindestmaß an Ausrüstung und der kleinstmöglichen Teamgröße (Dirk Weiler & Pia Grzesiak) auskommen .Trotzdem gibt es die wichtigen Flugaufnahmen, Unterwasserbilder und Gestaltungen in Schnitt und Ton, die die Umstände vergessen lassen. Dennoch war die komplette Abhängigkeit von Wetter und Wellengang ein großer Faktor bei der Produktion und sicher selbst so etwas, wie ein eigenes Abenteuer.


Der Film entstand im Auftrag des SWR/arte und wurde im März 2017 das erste Mal gesendet.

 

 

 

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