BRUCHSAL
neu entdecken

Bruchsal - neu entdecken
BRD 2015


Regie & Buch: Dirk Weiler
Produktionsmanager: Jutta Weiler
Kamera: Dirk Weiler
Luftaufnahmen: Marcus Simon, Andreas Sanders
Schnitt & Musik: Dirk Weiler

Länge: ca. 50 Minuten, Farbe
Technik: Full-HD, stereo


 

 

 

 

Erster TRAILER
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Der Film

Es liegt ungefähr 6000 Jahre zurück, als die erste Siedlung im heutigen Bruchsaler Raum errichtet wurde. Später, im 10. Jahrhundert, war Bruchsal nachweislich Pfalzort der deutschen Könige, die hier Hof hielten. Danach wurde es Bischofsstadt und als wichtiger strategischer Knotenpunkt im Holländischen Krieg 1676 von den Franzosen besetzt und niedergebrannt.
Der dann folgende barocke Glanz des damals neu erkorenen Hauptsitzes der Fürstbischöfe von Speyer hielt nicht ewig und die erneute Zerstörung im 2. Weltkrieg beraubte die Stadt abermals großer Bauten, Dokumente und wichtiger Industrien.

Bruchsal hat sich durch seine Historie und spätere Zugehörigkeit zu den Speyerer Bischöfen nie in der Art entwickeln können, wie es das nahe aber deutlich jüngere Karlsruhe tat. Auch die vehementen Zerstörungen ließen nicht die touristischen Sehenswürdigkeiten übrig, wie es z.B. bei Heidelberg der Fall war.

Leider hat darunter auch das Selbstverständnis der Bewohner gelitten. Bruchsal, das heißt Gefängnis oder Barockschloss! So sieht man sich auch oft selbst, aber vergißt dabei leicht, dass Bruchsal mehr zu bieten hat - mehr als  das allein durch seine massive Burgstruktur beeindruckende Gefängnis und mehr als das große, extrem aufwendig restaurierte äußerst prunkvolle Schloss.

Bruchsal ist auf seine Art einmalig und nicht nur Touristen, sondern vor allem auch Einheimische müssen diese Stadt mit offenen Augen und neugierigem Blick einfach wieder – neu entdecken!

Konzept und Aufbau

Inhaltlich verbindet die Dokumentation Stadtgeschichte und Städtebau.
Bruchsals Entwicklung wird dabei speziell durch die Bauwerke verdeutlicht, die noch vorhanden sind und so etwas wie den roten Faden bilden. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch Dokumente und Archivbilder.

Viele Stile finden sich noch in der Stadt, seien es Mittelalter, Barock, Jahrhundertwende, Neo-Barock oder eben auch die der Nachkriegszeit. Trotz der Zerstörungen sind viele sehenswerte Objekte und Straßen erhalten geblieben – man muss nur wissen, wo man sie findet.

Dies aufzuzeigen ist mit eines der Ziele des Filmes.
Genauso aber auch die Verdeutlichung der Einzigartigkeit von Gebäuden oder  der Stadtentwicklung. Eine davon ist z.B. die ungewöhnliche Tatsache, dass man im Gegensatz zu ähnlich zerstörten Städten wie Heilbronn oder Pforzheim eben nicht einfach nur den Stadtkern neu errichtet hat, sondern wirklich fast 1:1 die Struktur und Straßenführung von früher wieder übernommen hat.

Fachleute als Interviewpartner zu den wichtigen Grundthemen Stadthistorie und Städtebau bilden den Rahmen des Filmes. Zu einzelnen Themen werden dann weitere Experten befragt, damit am Ende der Film gänzlich durch die Fachleute getragen wird und der manchmal aufgesetzt und unlebendig wirkende Sprecherkommentar entfallen kann.

Extra für den Film wird auch zumeist orchestrale Musik komponiert und bildlich mit Kranfahrten und Luftaufnahmen visuelle Höhepunkte gesetzt.

Schon unsere Produktion “Ein grauenhafter Tag liegt hinter uns” hat 2010 gezeigt, dass die Bruchsaler großes Interesse an ihrer Geschichte haben - und so hoffen wir auf regen Zuspruch, wenn der Film 2015  wieder im Bruchsaler Cineplexx Kino Premiere feiert.
 


Als Vorgeschmack auf den Film kann man sich hier schon den ersten Trailer ansehen.

 

 

 

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